Dienstag, Oktober 27, 2009

Inventur...

...bei der Bundesagentur. ICH wurde inventarisiert und "beraten". Mit einem pünktlichen Versicherungsnehmer hatte der werte Berater wohl nicht gerechnet, er telefonierte bei offener Tür und war sehr unwirsch, weil ich es wagte, einmal freundlich fragend zu grinsen "Sie sehen doch das ich telefoniere! Ich hole sie schon, wenn ich soweit bin!"
Da habe ich mich dann kurzzeitig gefragt, wie man an einem Dienstag um 9:45 schon so eine beschissene Laune haben kann und ob er mir dann gleich bei lebendigem Leibe das Herz herausreisst und es vor meinen Augen grillt und verspeist...
Aber (die werte Bloggergemeinde ahnt es) da ich bloggen kann: Alles halb so wild....Wir sind meine Qualifikationen durchgegangen (ja ich habe welche *g*), haben den Lebenslauf durchgeturnt, das Profil in der Jobbörse darf ich jetzt auch noch verfeinern und im Januar sehen wir uns dann wieder - es sei denn ich habe vorher einen gut bezahlten Job, wo ich wenig tun muss und viel Kaffee bekomme *g*

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Samstag, November 10, 2007

Chef sein...

...scheint damit einher zu gehen, dass die Mitarbeiter manches Mal arg runtergeputzt werden. Wenn vielleicht auch zum Teil gerechtfertigt, so macht doch immer der Ton die Musik - und unterschwellige "Halbkritik" trifft deutlich mehr als direkte, klare Worte. In diesem Sinne also die Aufforderung an alle Chefs: Wenn ihr Eure Mitarbeiter zur Arbeit treiben wollt, demotiviert sie nicht durch öffentliche Kritik!

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Freitag, März 30, 2007

Es ist vorbei !

Nachdem ich am Mittwoch meine Diplomarbeit im Prüfungsamt abgegeben habe und mich vergewissert habe, dass eine Exmatrikulation keine Konsequenzen hat, habe ich am Donnerstag Mittag den Weg ins Studentensekretariat angetreten, um mich studiengebührenbedingt exmatrikulieren zu lassen. Wieso sollte ich wohl 500 Euro zusätzlich zu Semestertickt und Co zahlen, wenn ich eine Bewertung der Arbeit auch ganz kostenfrei haben kann ?
Okay, ganz vorbei ist es natürlich noch nicht, und Student werde ich auch wieder werden. Aber erst, wenn ich Diplomchemiker heisse und meine Doktorarbeit offiziell aufnehmen darf. Dann kostete der Spaß nämlich keine Studiengebühren mehr - verstehen tue ich das nicht, aber da es so ist, handle ich auch brav danach.
Dumm an der Sache war nur, dass Donnerstag der letzte Öffnungstag vor dem neuen Semester war und mit mir geschätze 2 000 000 andere Studenten die Idee hatten, im Studentensekretariat etwas erledigen zu wollen. Naja, die junge Dame hinter mir in der Schlange hat mich unterhalten (ich blutete etwas aus dem Ohr hinterher, aber naja...), so dass die 2 Stunden Wartezeit schnell vergingen. Entschädigt wurde ich dann mit biestigen Begrüßungen und unfreundlichen Blicken des Verwaltungspersonals, die wie immer in solchen Situationen vollkommen vergessen, dass sie nur dort arbeiten dürfen, weil es uns Studenten gibt - aber auch das war mir egal und ich habe ihre muffelige Art mit meinem 500-Watt-Charme weggeschmolzen ;)
So, jetzt gehe ich erstmal feiern !

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Mittwoch, März 21, 2007

Die Grippe und der Galgen

Wer hat eigentlich verfügt, dass man sich pflichtbewusst sobald man fieberfrei ist, wieder an die "Arbeitststätte" bewegt ? Ich meine, kaum hat man mal keine 39,7° Fieber mehr (ja, die hatte ich Freitag wirklich), sagt einem diese komische innere Stimme, dass man doch wieder zu Uni gehen könnte, um sich die zu verbessernde Version der Diplomarbeit abzuholen. Die liebe Kollegin hat es tatsächlich geschafft, vor IHRER Grippeerkrankung meinen Wisch durchzuarbeiten. Natürlich dafür erstmal ein herzliches Dankeschön - NUR:

WAS MACHT DAS GANZE ROTE GEKRITZEL DA DRIN ?

Okay, ich bin vielleicht etwas empfindlich, aber bisher habe ich mich erst zur Seite 18 vorgekämpft und ich habe nicht das Gefühl, dass es hinterdran besser werden könnte. Nun ja - vermutlich wäre es weniger rot gewesen, hätte ich mehr Zeit in die Formulierung der Formulierungen gesteckt, aber "kurz vor knapp" ist nunmal "kurz vor knapp" und jetzt ist es es sogar schon etwas später ;)

(Neige ich heute zu philosophisch-sinnentleertem Geschwafel ?)

Kurzum: Es ist, wie ich befürchtet habe - ich muss noch was tun ;) Und dabei hatte ich mir für dieses Wochenende endlich mal vorgenommen, etwas warmes zum Mittag zu mir zu nehmen, das nicht bereits von Erasco oder Miracoli für mich vorgekocht wurde...Na, das kann ja heiter werden...

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Dienstag, März 13, 2007

Warten auf die Hinrichtung

Gestern hat der Laserdrucker an der Uni zwei Exemplare meines kleinen Büchleins ausgespuckt und ich habe diese dann pflichtschuldig an meine beiden fachkompetenten Kommilitonen weitergeleitet. Es ist ein wirklich seltsames Gefühl, wenn man das Ergebnis von 7 Monaten Arbeit in der Hand hält.
Erledigt bin ich von der Tipperei, die viel früher hätte begonnen werden können und demzufolge auch viel stressfreier hätte ausfallen können (aber ich bin halt doch ein alter fauler Sack - ich hoffe, dass ich das wirklich noch ein bisschen wenigstens ändern kann).
Stolz ? Dafür bin ich zu genervt gewesen, aber ein bisschen Freude kam doch auf, als ich den ersten Haufen Papier aus dem Drucker gesammelt habe.
Angst ? Ein wenig - schliesslich muss ich mich nun schutzlos dem Urteil anderer stellen - über mich selbst und über meine Arbeit. Natürlich hätte alles noch besser und anders laufen können, natürlich gibt es Sachen, die besser hätten laufen können, wenn nicht sogar müssen - aber letztendlich gilt jetzt: Nach mir die Sintflut ! Jedenfalls habe ich momentan wenig Motivation, noch weiter an diesem doofen Dokument zu puzzeln.

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